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Kraftbetätigte Einrichtungen wie z.B. automatisierte, kraftbetätigte Fenster kommen heutzutage in der modernen Gebäudetechnik immer häufiger zum Einsatz. Dadurch soll u.a. ermöglicht werden, den Bedienkomfort zu steigern, die Nutzung solcher Fenster durch hilfsbedürftige Personen zu vereinfachen sowie die Fenster in komplexe, automatisierte Gebäudesteuerungssysteme einzubinden. Letzteres vor allem um u.a. externe Belüftungssysteme zu optimieren, eine temperaturabhängige Steuerung sowie eine Minderung des Klimatisierungsbedarfs zu erzielen.

Jedoch bringt der Einsatz solcher automatisierten Kraftbetätigungen auch ein erhöhtes Gefährdungspotenzial mit sich, dem bei der Systemkonzeption und –ausarbeitung Rechnung getragen werden muss; es müssen geeignete Maßnahmen getroffen werden, welche die Benutzung und Bedienung solcher Fenster sicher machen und das Verletzungsrisiko auf ein Mindestmaß reduzieren.

Lösung

Eine entsprechende Maßnahme kann der Einsatz flächenabdeckender Laser Scanner Systeme, wie z.B. der LZR®-W400, sein. Dieser Sensor stellt eine geeignete Maßnahme dar, um die Risikominderung bei kraftbetätigten Fenstern herbeizuführen. Der Einsatz solcher Lösungen erlaubt, Fenster oder sogar ganze Fensterfassaden flächenabdeckend zu überwachen und somit Personen zu erfassen, welche z.B. während des Schließvorgangs der automatisierten Fenster in die Gefahrenstelle greifen.
Das Erfassen einer Person im Gefahrenbereich durch den Laser Scanner kann dann zum Abbruch des Schließvorgangs, bzw. zum Reversieren der Schließbewegung führen, um die Gefährdung für die Person zu verringern.

Ein einziger Sensor des Typ LZR®-W400 erlaubt Flächen von bis 5 m × 5 m abzudecken. Somit eignet sich dieser Sensor nicht nur zur Abdeckung einzelner Fenster, sondern vor allem zur Überwachung von ganzen Fensterfassaden. Der Sensor kann zudem sowohl vertikale als auch horizontale Flächen überwachen. Das Vorhandensein von vier leicht zueinander geneigten Erfassungsebenen verleiht dem Sensor zudem die optionale Eigenschaft, die Fenster nicht nur im Bereich direkt vor dem Fenster zu überwachen, sondern auch einen gewissen Sicherheitsabstand zum Fenster zu gewährleisten, was weiterhin zur Erhöhung der Sicherheit beiträgt.

Schon heute kommt dieser Sensor als Schutzeinrichtung kraftbetätigter Fenster u.a. in Schulen, wo Kinder Zugang zu solchen Fenstern haben können, zum Einsatz, um dort flächenabdeckend den Zugang zur gesamten Fensterfassade zu überwachen und somit das Verletzungsrisiko gefährdeter Personen zu verringern.

Andere Infrarotsensoren, wie z.B. IRIS, können ebenfalls bei dieser Art von Anwendungsfällen eingesetzt werden.