• Passive Infrared

Passivinfrarotsensor (PIR-Detektor)

Diese Technologie beruht auf pyroelektrischen Materialien verbunden mit speziellen optischen und elektronischen Elementen. Ein Passivinfrarotsensor ist eine elektronische Vorrichtung zur Messung des IR-Lichts, welches Objekte in seinem Sichtfeld austrahlen. Bewegungen oder das Vorhandensein von Personen oder Objekten werden erfasst, wenn eine IR-Quelle mit einer präzisen Temperatur, wie z.B. ein Mensch, sich vor einer anderen IR-Quelle mit einer anderen Temperatur, wie z.B. der normalen Umgebung, bewegt. Da alle Objekte sogenannte ‚Schwarzkörperstrahlung’, d.h. Wärme, abstrahlen, kann ein spezieller PIR-Sensor diese ausgesandte Strahlung erfassen.

Diese Schwarzkörperstrahlung ist für das menschliche Auge natürlich unsichtbar. Sie lässt sich jedoch mit speziell für diesen Zweck konzipierten elektronischen Mitteln erfassen, die die Strahlung in ein elektrisches Signal umwandeln. Dieses Signal wird dann analysiert und, falls nötig, schaltet sich der Sensor in den Modus „Erfassung“.

Passifinfrarotsysteme verfügen über reduzierte Erfassungsbereiche, die modular kombinierbar sind. Sie reagieren jedoch per Definition nur begrenzt  auf Objekte.

 

* „Infra“ bedeutet hier „unterhalb dessen, was wir wahrnehmen können“. „Rot“, weil diese Farbe dem niedrigsten Energieniveau entspricht, das unser Auge noch erkennen kann, bevor das Licht in den unsichtbaren Bereich gelangen. Also steht „infrarot“ für das Energieniveau direkt unterhalb der Farbe Rot.