• Inductive loop

Induktionsschleife

Der Begriff „Induktionsschleife“ wird verwendet, um ein elektromagnetisches Erfassungssystem zu beschreiben, das auf der Tatsache beruht, dass ein in Bewegung befindlicher Magnet in einem in der Nähe befindlichen Leitungsdraht einen elektrischen Strom induziert.

Induktionsschleifen bestehen im Allgemeinen aus einem Resonanzkreis, der aus einem Kupferleitungskreis (der oder den Schleife(n)), welcher sich durch eine gewisse Induktanz charakterisiert, verbunden mit einer spezifischen Kapazität gebildet wird. Letztere charakterisiert sich durch eine bestimmte elektrische Resonanzfrequenz, die von einem Mikrocontroller überwacht wird.

Nähert sich ein leitfähiges Objekt dem Resonanzkreis, wird der Kreis „gestört“, d.h. die Induktanz des Kupferdrahts und folglich die Resonanzfrequenz der Kapazität wird durch die Nähe des Leitungsdrahts zum leitenden Objekt verändert. Diese Änderung wird vom Mikroprozessor überwacht / erfasst.

Das erfasste Objekt kann metallisch (Erfassung von Metallen und Kabeln, Erfassung von Gabelstaplern, Palettenwagen, Kfz, Lkw etc.) oder stromleitend / kapazitiv sein. Auslegungen dieser Sensorlösung mit mehreren Schleifen sind ebenfalls möglich. In diesem Fall verändert das erfasste Objekt die induktive Kopplung oder den Phasenwinkel der in den Empfängerspulen induzierten Spannung im Vergleich zur Oszillatorspule.

Diese Technologie ist zwar weit verbreitet, sie eignet sich jedoch nicht für alle Arten von Umweltbedingungen und Situationen. Außerdem erfordern Installation und Implementierung einen größeren Aufwand.