• Radar

Die Radartechnologie

Diese Technologie basiert auf dem sogenannten Doppler-Effekt. Der Radardetektor sendet (über seinen Sender / TX) kontinuierlich Mikrowellen mit einer konstant festgelegten Frequenz in ein vordefiniertes Feld aus. Jedes Objekt (einschließlich Personen) in diesem Erfassungsfeld reflektiert die Mikrowelle in Richtung Detektor; der Empfänger (RX) „fängt“ dann diese reflektierte Welle ein.

Bei bewegungslosen Objekten werden die ausgesandten Wellen in derselben Frequenz reflektiert, d.h. mit derselben Wellenlänge -> der Detektor wechselt nicht in den Modus „Erfassung“.

Findet hingegen eine Bewegung (eines Objekts oder einer Person) im Erfassungsfeld statt, dann hat die reflektierte Mikrowelle eine andere Frequenz, d.h. eine andere Wellenlänge als die der ausgesandten Welle. Der Detektor erfasst diese Wellenlängendifferenz.

 

Je nachdem, ob das in Bewegung befindliche Objekt sich dem Detektor nähert oder sich von ihm entfernt, hat die reflektierte Welle eine kürzere bzw. längere Wellenlänge – immer im Vergleich zur ausgesandten Wellenlänge. Diese Technologie ermöglicht also die Unterscheidung zwischen einer Annäherungs- und einer Entfernungsbewegung. Diese Fähigkeit nennt sich „Richtungserkennung“.

Ausgehend von dieser Richtungserkennungsfunktionalität kann zwischen zwei verschiedenen Radardetektortypen unterschieden werden:

  • Unidirektionale Radardetektoren : Dieser Detektortyp filtert eine der beiden Bewegungsrichtungen heraus und wechselt nur bei einer Bewegung in die andere Richtung in den Erfassungsmodus.
  • Bidirektionaler Radardetektor : Dieser Detektortyp spricht auf beide Bewegungsrichtungen an und wechselt bei sich nähernden und sich entfernenden Objekten in den Erfassungsmodus.

Darüber hinaus bietet die Radartechnologie die Möglichkeit, Gegenverkehr, d.h. den Verkehr parallel zum Detektor, zurückzuweisen sowie zwischen Fußgängern und Fahrzeugen zu unterscheiden.